Hoheellernschule: Nägel mit Köpfen machen

Die FDP stellt sich voll hinter die berechtigten Anliegen der Hoheellernschule. Während sich FDP Stadtratsmitglied Sven Dirksen Mittwoch im städtischen Verwaltungssausschuß für die Belange der Grundschule einsetzte, besichtigten zeitgleich seine Parteifreunde die Dauerbaustelle in der Leeraner Oststadt. Für den Altliberalen Josef, genannt Jupp Lammerskötter, war es als vormaliger Konrektor eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Die Liberalen mußten es gesehen haben, um zu glauben, dass seit 2016 bis heute die Schule – erst wegen Asbestgefahr und dann wegen eines Wasserschadens – zur Hälfte und auf drei Etagen wie im Rohbauzustand blockiert ist. „Das Schneckentempo muß ein Ende haben,“ fordert FDP Vorstandsmitglied Carl Friedrich Brüggemann aus Leer. „Ein solch elender Zustand über viele Jahre ist für einen geordneten Schulbetrieb einfach unerträglich“, zeigt sich Brüggemann über den Zustand vor Ort entsetzt. Unverständlich ist für die Freien Demokraten insbesondere die Absicht des Schulträgers, für eine Dachsanierung der ansonsten tadellosen Turnhalle die Arbeiten auf der Hälfte der Wegstrecke bis 2021 zu unterbrechen. Mit einer Fertigstellung erst 2023 wären 8 Jahre, also zwei komplette Grundschulgenerationen in einem Provisorium unterrichtet worden. „Das ist völlig inakzeptabel und wir erwarten von der Stadt als Schulträgerin, daß jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden,“ so Brüggemann abschließend im Namen der Freien Demokraten.

Foto vor der Hoheellernschule: Carl Friedrich Brüggemann, Jupp Lammerskötter, Tim Stoyke, alle FDP

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