FDP teilt Gastronomen-Kritik an der Gemeinde Hesel

Die Einrichtung eines Cafes in der Heseler Villa Popken durch die Gemeinde stößt die örtlichen Wirte berechtigterweise vor den Kopf, meint die FDP. Die Freien Demokraten teilen die Kritik des Branchenverbandes DEHOGA und der ortsansässigen Betriebe. „Besonders können wir die Argumentation von CDU-Bürgermeister Gerd Dählmann nicht nachvollziehen, daß das Gemeindecafe der vorhandenen Gastronomie nicht wehtue, weil es sich lediglich um ein ergänzendes Angebot handele,“ betont Dieter Nagel vom örtlichen FDP Vorstand. Tim Freudenthal als stellvertretender FDP Kreisvorsitzender ergänzt, daß öffentliche Mittel für neue Konkurrenz in Eigenregie ausgegeben werde anstatt die Betreibung auszuschreiben. „Das aber wäre nach den marktwirtschaftlichen Regeln das Mindeste gewesen,“ meint Freudenthal. Gerd Dählmann führe das Subsidiaritätsprinzip „Privat vor Staat“ im Munde, die Gemeinde handele jedoch unter seiner Leitung ganz anders. „ Das ist scheinheilig“, meint der Heseler Dieter Nagel abschließend.