FDP kritisiert Covid19-Demo in Berlin

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Im Gegensatz zu ihrem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Wolfgang Kubicki fehlt dem Leeraner Kreisverband der Freien Demokraten jegliches Verständnis für die Demonstranten vom vergangenen Samstag in Berlin. Wie Kubicki ist auch die FDP vor Ort selbstverständlich der Ansicht, daß das Demonstrationsrecht auch in Zeiten der Pandemie unangetastet bleiben muß. Es gibt nach Ansicht der Freidemokraten berechtigte Fragen und Sorgen, die Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit der Corona-Bekämpfung auf die Straße treiben können. Dazu gehören beispielsweise wirtschaftliche und soziale Nöte infolge der staatlichen Corona-Maßnahmen. Jedoch müssen solche Kundgebungen die allgemein geltenden Abstands- und Hygieneregeln beachten. Demonstrieren ohne Abstand und Mund-Nasenschutz wie in Berlin ist momentan nicht nur staatlicherseits verboten, also illegal, sondern verbietet sich in Zeiten einer Pandemie klugerweise von selbst, ist also zudem illegitim. Der offensichtliche Verstoß dagegen letztes Wochenende entwertete von vorne herein die Anliegen und Demonstrationsteilnahme. Zudem warnen die Freien Demokraten bei Protest vor Vereinnahmung durch politische Extremisten, insbesondere von rechts. Diese nahmen nach allgemeiner Beobachtung in großer Zahl an der Demo letzten Samstag in Berlin teil. Hier hätte schon das politische Abstandsgebot für Demokraten jeglicher Coleur reichen müssen, um nicht mit zu demonstrieren, sondern fern zu bleiben, meint die Leeraner FDP abschließend.